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Restless-Legs-Syndrom (RLS)

Restless-Legs-Syndrom (RLS)


Praxis für Neurologie in Stuttgart

Restless-Legs-Syndrom (RLS) – Neurologie-Praxis in Stuttgart

Ein intensiver Bewegungsdrang der Beine – begleitet von unangenehmen Empfindungsstörungen mit Zunahme der Symptome in Ruhe: Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Je eher RLS erkannt und behandelt wird, desto besser lässt sich einer Chronifizierung der Schmerzen entgegenwirken. Der frühzeitigen Diagnostik und Therapie-Einleitung kommt in unserer Neurologie-Praxis in Stuttgart somit eine besondere Bedeutung zu. Bei vorliegender und therapierbarer Ursache steht die Behandlung der Grunderkrankung im Fokus. Die symptomatische Therapie zielt indessen darauf ab, die Beschwerden zu lindern und dadurch die Lebensqualität zu erhöhen.

Kriterien – RLS

  • Ausgeprägter Bewegungsdrang der Beine
  • Missempfindungen wie Kribbeln oder Ziehen
  • Beginn oder Zunahme der Beschwerden in Ruhe
  • Besserung der Symptome bei Bewegung
  • Auftreten/Zunahme der Beschwerden abends oder nachts

Ursachen des Restless-Legs-Syndroms (RLS) – Abklärung und Therapie-Einleitung in Stuttgart

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS) – auch als Syndrom der unruhigen Beine bekannt – ist eine schleichend voranschreitende sensomotorische Störung. Unterschieden wird zwischen dem primären (idiopathischen) und dem sekundären (symptomatischen) RLS. Während die Ursachen der primären Form bislang nicht gänzlich erforscht sind, geht das symptomatische RLS oft mit anderen Erkrankungen wie einer Polyneuropathie, Niereninsuffizienz oder Schilddrüsenerkrankung einher. Gleichermaßen können Faktoren wie eine Schwangerschaft, bestimmte Medikamente oder ein Eisenmangel ein sekundäres RLS bedingen. In unserer Praxis in Stuttgart gehen wir den Auslösern auf die Spur und leiten bei Bedarf sogleich adäquate Therapien ein.

Ursachen – Sekundäres RLS

  • Niereninsuffizienz
  • Eisenmangel
  • Schilddrüsenerkrankung
  • Polyneuropathie
  • Bestimmte Medikamente
  • Schwangerschaft

Symptome des Restless-Legs-Syndroms (RLS): Vom Kribbeln bis zu Schmerzen

Charakteristisch für das Restless-Legs-Syndrom ist ein starker Bewegungsdrang der Beine – häufig verbunden mit unangenehmen Missempfindungen wie Kribbeln, Ziehen, Stechen oder Schmerzen. Seltener sind auch die Arme oder andere Körperregionen betroffen. Die Symptome treten typischerweise in Ruhe auf und bessern sich bei Bewegung. So sind die Beschwerden in der Regel abends und nachts am stärksten ausgeprägt. Hieraus resultieren oft Schlafstörungen, die zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsschwäche und beeinträchtigter Leistungsfähigkeit führen. Wenngleich das primäre RLS bis heute nicht heilbar ist, lassen sich die Symptome durch therapeutische Maßnahmen meist signifikant lindern.

Missempfindungen – RLS

  • Kribbeln
  • Brennen
  • Stechen
  • Ziehen
  • Schmerzen
  • Spannungs-/Druckgefühl

Diagnostik des Restless-Legs-Syndroms (RLS) in Stuttgart

Eine ausführliche Anamnese in unserer neurologischen Praxis in Stuttgart liefert bereits spezifische Hinweise auf ein Restless-Legs-Syndrom. Erfasst wird dabei unter anderem, wie sich die Beschwerden äußern, wann sie auftreten und ob andere Familienmitglieder ebenfalls betroffen sind – gehäuft liegt beim primären RLS eine erbliche Veranlagung vor. Ein weiterer Baustein in der Diagnostik ist die Überprüfung der Funktion des Nervensystems im Rahmen einer körperlich-neurologischen Untersuchung. Aufschluss über etwaige andere Auslöser der Beschwerden geben zudem Laboruntersuchungen. Situativ ist auch eine Elektroneurografie, Elektromyografie, ein Test mittels einmaliger Medikamentengabe (L-Dopa) oder eine Untersuchung in einem Schlaflabor sinnvoll.

Diagnostik – RLS

  • Anamnese
  • Körperlich-neurologische Untersuchung
  • Laboruntersuchungen
  • Elektroneurografie/Elektromyografie
  • L-Dopa-Test
  • Untersuchung im Schlaflabor

Therapie des Restless-Legs-Syndroms (RLS) in Stuttgart

Je nach Ausprägung, Leidensdruck oder möglichen Begleiterkrankungen erfolgt die Therapie des RLS in unserer Praxis in Stuttgart stets individuell. Medikamentös kann in den meisten Fällen eine deutliche Minderung der Symptome und somit eine Steigerung der Lebensqualität erzielt werden. Anwendung finden dabei vorrangig Wirkstoffe, die einen Mangel des Hirnbotenstoffs Dopamin ausgleichen. Mitunter kommen zudem bestimmte Antiepileptika oder auch starke Schmerzmittel zum Einsatz. Die Reaktion auf verabreichte Medikamente variiert von Patient zu Patient. Gleiches gilt für die Nebenwirkungen. So ist für die optimale Medikation im Verlauf gegebenenfalls eine Therapieanpassung erforderlich.

Restless-Legs-Syndrom (RLS) – Was Sie selbst tun können

Das eine Patentrezept gegen die unruhigen Beine gibt es nicht. Bei leichten Symptomen reichen häufig ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung und allgemeine Maßnahmen aus. Um nachts besser zu schlafen, kann etwa der Verzicht auf den Mittagsschlaf oder auf ein reichhaltiges Abendessen hilfreich sein. Einige Stunden vor dem Schlafengehen sollte der Konsum von koffeinhaltigen Getränken, Nikotin und Alkohol vermieden werden. Auch Wechselduschen, Fußbäder oder Gymnastikübungen können sich positiv auswirken. Achten Sie ferner auf eine ausreichende Eisenzufuhr in Ihrer Ernährung – Vitamin C fördert die Eisenaufnahme. Empfehlenswert ist ebenso der Erfahrungsaustausch mit Gleichbetroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe.